Ortsnetze: wer in welcher Gemeinde liefert

Für 9.546 Gemeinden steht hier eine eigene Seite: wer dort liefert, was die Anschlüsse kosten und wie weit Telefonleitung, Kabel und Glasfaser reichen. Geordnet ist nach der Zahl der Anbieter, die tatsächlich einen bestellbaren Tarif haben, im Schnitt sind das 6.

Auswahl ist keine Nebensache, sie steht auf der Rechnung

Der günstigste Anschluss kostet nicht überall dasselbe. Über alle 9.546 Gemeinden gerechnet liegt er im Mittel bei 19,00 € im Monat, gemessen am Durchschnittspreis über die volle Laufzeit. In der untersten Zeile dieser Seite, dort wo höchstens drei Anbieter liefern, sind es 34,99 €. Es sind nicht dieselben Tarife, aber es ist dieselbe Frage: Was ist hier das Billigste, das zu haben ist. Die Antwort fällt um ein Drittel teurer aus, wo niemand danebensteht.

Woher der Unterschied kommt, steht in derselben Tabelle: In der obersten Klasse liegt bei 75 % der Gemeinden ein Kabelnetz, in der untersten bei 2 %. Die zweite Leitung im Ort bringt nicht nur ein zweites Angebot mit, sie zwingt das erste zur Reaktion.

Das größte Gefälle zwischen zwei Nachbarn

12

Marienwerder bei Bernau bei Berlin

ab 18,99 € im Monat

3

Joachimsthal

ab 34,99 € im Monat

12 Anbieter gegen 3, bei wenigen Kilometern Abstand. Das Paar ist nicht ausgesucht, sondern gesucht: Der Bau nimmt jede Gemeinde, sieht ihre Nachbarn an und behält den größten Abstand. Beim nächsten Lauf kann ein anderes hier stehen.

Zehn Anbieter und mehr

334 Gemeinden · 3 % des Verzeichnisses · ab 18,99 € im Mittel

Fast alles davon sind Städte. Neben den bundesweiten Anbietern schaltet hier ein Kabelnetz mit, dazu Stadtwerke mit eigener Faser, und ein paar Wiederverkäufer leben von der Differenz.

Ein Kabelnetz liegt in 75 % dieser Gemeinden.

Die 30 größten von 334. Die übrigen findest du über das Suchfeld oben oder über die Landesliste am Ende der Seite.

Acht oder neun Anbieter

1.561 Gemeinden · 16 % des Verzeichnisses · ab 18,99 € im Mittel

Alle großen Namen stehen in der Tabelle, meist dazu ein regionaler Anbieter. Genug Auswahl, dass der Blick auf den Laufzeitpreis zwanzig Euro im Monat ausmachen kann.

Ein Kabelnetz liegt in 70 % dieser Gemeinden.

Die 30 größten von 1.561. Die übrigen findest du über das Suchfeld oben oder über die Landesliste am Ende der Seite.

Sechs oder sieben Anbieter

3.628 Gemeinden · 38 % des Verzeichnisses · ab 18,99 € im Mittel

Die größte Gruppe des Verzeichnisses. Hier wird das Kabelnetz dünn, und mit ihm die zweite Leitung. Wer bleibt, verkauft überwiegend auf der Telefonleitung, und die gehört in den meisten dieser Gemeinden der Telekom.

Ein Kabelnetz liegt in 49 % dieser Gemeinden.

Die 30 größten von 3.628. Die übrigen findest du über das Suchfeld oben oder über die Landesliste am Ende der Seite.

Vier oder fünf Anbieter

3.217 Gemeinden · 34 % des Verzeichnisses · ab 27,49 € im Mittel

Wenig Spielraum. Der günstigste Eintrag ist hier fast immer ein Wiederverkäufer auf der Kupferleitung. Billiger wird es dadurch, schneller nicht.

Ein Kabelnetz liegt in 18 % dieser Gemeinden. 808 von ihnen liegen in Bayern, das sind 25 % der Klasse.

Die 30 größten von 3.217. Die übrigen findest du über das Suchfeld oben oder über die Landesliste am Ende der Seite.

Höchstens drei Anbieter

806 Gemeinden · 8 % des Verzeichnisses · ab 34,99 € im Mittel

Ein Vergleich mit drei Zeilen. Was hier zu entscheiden ist, ist nicht der Anbieter, sondern ob sich ein Vertrag über die Telefonleitung überhaupt noch lohnt.

Ein Kabelnetz liegt in 2 % dieser Gemeinden. 386 von ihnen liegen in Mecklenburg-Vorpommern, das sind 48 % der Klasse.

Die 30 größten von 806. Die übrigen findest du über das Suchfeld oben oder über die Landesliste am Ende der Seite.

Alle Gemeinden eines Landes

Wer lieber der Landkarte folgt als der Tabelle: Jedes Land führt seine vollständige Liste, nach Einwohnerzahl geordnet.

Was die Zahl sagt und was nicht

Gezählt sind Anbieter, nicht Tarife. Wer sechs Pakete auf dieselbe Leitung legt, erweitert seine Preisliste und nicht deine Auswahl. Und gezählt ist nur, was sich über diese Seite oder beim Anbieter selbst bestellen lässt: Ein Netzbetreiber, der Leitungen an andere vermietet und keinen eigenen Endkundentarif führt, taucht auf der Ortsseite in der Anbieterliste auf, aber nicht in dieser Zahl.

Die Zahl gilt für das Gemeindegebiet, nicht für deine Hausnummer. Ausbaugebiete enden mitten in Straßen, und ein Kabelanschluss, der zwei Querstraßen weiter liegt, hilft dir nicht. Verbindlich ist am Ende die Verfügbarkeitsprüfung des Anbieters, die nach Straße und Hausnummer fragt.

3 Gemeinden dieses Verzeichnisses führen gar keinen bestellbaren Tarif. Das heißt nicht, dass dort niemand liefert: Kleine Netzbetreiber melden ihre Preise oft nur auf der eigenen Seite und stehen in keinem Katalog. Die Seite bleibt trotzdem stehen, mit den Ausbauzahlen und der Anbieterliste, weil beides mehr ist als nichts.